KI als Helfer? – TH OWL und Grabbe-Gymnasium im Dialog über Künstliche Intelligenz Detmold


KI als Helfer? – TH OWL und Grabbe-Gymnasium im Dialog über Künstliche Intelligenz 

Detmold. Wie kann Künstliche Intelligenz Lernen unterstützen – und wo liegen ihre Grenzen, mit dieser Frage leitet Dr. Claus Hilbing als Schulleiter in die Veranstaltung ein. Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Grabbe-Gymnasiums gemeinsam mit Prof. Dr. rer. nat. Markus Lange-Hegermann vom Institut für industrielle Informationstechnik der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL). Der Professor für Mathematik und Datenwissenschaft war zu Gast am Grabbe-Gymnasium, um mit jungen Menschen offen über Chancen, Risiken und den sinnvollen Einsatz von KI zu diskutieren. 

Prof. Lange-Hegermann setzt sich in seiner Lehre intensiv mit dem Einsatz von KI auseinander. Gemeinsam mit Studierenden entwickelt er individuelle Lernumgebungen, die Lernprozesse unterstützen sollen. Um diese Perspektive zu erweitern, suchte er bewusst den Dialog mit Schülerinnen und Schülern: Wie nutzen Jugendliche KI bereits heute? Welche Erwartungen haben sie an KI in Schule, Studium und Beruf? 

Im Zentrum der Veranstaltung standen grundlegende Fragen: Was sind neuronale Netze? Wie funktioniert KI überhaupt? An anschaulichen Beispielen wurde deutlich, dass KI zwar leistungsfähig ist, aber nicht „denkt“ oder kreativ handelt, sondern auf der Auswertung großer Datenmengen basiert. Warum ChatGPT Texte oft besser kann als mathematische Rechnungen, was KI nicht leisten kann – und weshalb fehlerhafte Daten zu absurden Ergebnissen führen können – wurde kritisch reflektiert. 

Ebenso offen wurden ethische und gesellschaftliche Aspekte thematisiert: Gesichtserkennung, automatisierte Datensammlungen, Datenschutz, Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren sowie die Frage, wem KI eigentlich gehört. Auch die Risiken von Desinformation, Propaganda, manipulierten Bildern und Videos auf Social-Media-Plattformen wurden intensiv diskutiert. Ein weiteres Thema war die mögliche kulturelle Vereinheitlichung, da viele KI-Modelle weltweit agieren und zudem aus den USA oder China stammen. 

Ein Schwerpunkt lag auf der Schule der Zukunft: Müssen Schülerinnen und Schüler noch alles lernen, wenn KI scheinbar alles kann? Die Jugendlichen sprachen sich klar dafür aus, KI nicht zu verbieten, sondern den kompetenten Umgang damit zu erlernen. In einer spontanen Abstimmung votierte die Mehrheit für eine häufige Freigabe von KI im Unterricht, niemand sprach sich für ein vollständiges Verbot aus. 

Kontrovers diskutiert wurde der Einsatz von KI in Klausuren und Prüfungen. Während viele betonten, dass Prüfungen vor allem eigenes Wissen sichtbar machen sollten, wurde auch die Idee aufgegriffen, Prüfungsformate weiterzuentwickeln: komplexere Aufgaben, neue Fragestellungen und der reflektierte Einsatz von KI als Teil der Leistung. 

Gleichzeitig stellte sich die Frage nach Bildungsgerechtigkeit: Wenn leistungsfähige KI Geld kostet – entstehen dann neue Ungleichheiten? Die Schüler:innen sahen eher die Vorteile, weil es für alle zugänglich ist – bemerkten aber eben auch an, dass die teuren Bezahlversionen mehr leisten könnten. 

Die Veranstaltung machte deutlich: KI kann ein Helfer sein – wenn junge Menschen lernen, sie kritisch, verantwortungsvoll und kompetent zu nutzen. Die Kooperation zwischen der TH OWL und dem Grabbe-Gymnasium soll diesen Dialog fortsetzen und Raum für weitere gemeinsame Projekte schaffen. 



@2026-02-10
@2025-12-31

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Grabbe wird u15-Schachkreismeister


Mit einem „Viel Spaß!“ wurde jede der sieben Runden bei den Lippischen Schulschachmeisterschaften im Detmolder Grabbe-Gymnasium frei gegeben. Was folgte war absolute Ruhe im Spielsaal, man vernahm lediglich noch das Hundertfache drücken der Schachuhren, standen doch jedem Spieler lediglich 10 Minuten für die ganze Partie zur Verfügung. Ca. 300 junge Schachspieler/innen in 59 Teams waren am Start, 40 aus lippische Weiterführenden Schulen und 19 Grundschulen. Das ist nicht nur für den Kreis Lippe ein neuer Rekord, sondern auch eine fordere Topplatzierung in NRW. Zählt man alle Altersgruppen zusammen, wurden dabei exakt 852 Schachpartien gespielt und „das alles sportlich fair und ohne einen einzigen Streitfall. Ihr könnt alle sehr stolz auf euch sein!“, freut sich die Turnierleitung an die Schüler/innen gewandt bei der Siegerehrung.

 Bei den Weiterführenden Schulen stach sportlich in diesem Jahr das von Michael Meierhenrich betreute Engelbert Kämpfer Gymnasium hervor. Mit der u20-Mädchen , u18-Jungen/Mix und u15-Jungen/Mix gewannen die Lemgoer gleich drei der vier Wettkampfklassen. In der u15-Jungen/Mix gab es einen ungefährdeten Start-Ziel der spielstarken Heimmannschaft des von Detlef Hübner betreuten Grabbe-Gymnasium Detmold.

Bei den Grundschulen dominierte sportlich erneut die Detmolder Kusselbergschule. Trainer Dr. Daniel Hawes und seine zahlreichen Schützlinge konnten sich über Platz 1. bei den Mädchen und bei den Jungen/Mix, sowie weitere tolle Platzierungen freuen!  Für alle bisher genannten Schulen bedeutet der Sieg die Qualifikation zu den NRW-Meisterschaften am 27.03.2026 in Hamm.

Eine hervorragende fordere Platzierungen mit mindestens einem ihrer Teams, erreichten neben den bereits genannten auch die folgenden Schulen:  Humboldt Gymnasium Lage, Karla-Raveh-Gesamtschule Lemgo, August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold, Niklas-Luhmann-Gym. Oerlinghausen, Private Sekundarschule Schloss Varenholz, Stadtgymnasium Detmold, Sekundarschule Horn, Gesamtschule Aspe, Sekundarschule der Stadt Lage, Gymnasium Horn-Bad Meinberg, Weerth-Schule Detmold, GS Heiden, GS Heiligenkirchen, GS Horn, GS am Schloss Lemgo, GS Lemgo-West (Lieme), GS Schlangen und die GS am Silvaticum Horn-Bad Meinberg.

 Als erneut perfekter Austragungsort erwies sich das Grabbe-Gymnasium Detmold, welche ja auch völlig zu Recht die Auszeichnung Deutsche Schachschule trägt. Am Abend vor dem Turnier sorgten mehr als 20 junge Helfer, angeführt vom Schulleiter Dr. Hilbing der persönlich Tische und Stühle transportierte und beim Aufbau der unendlich vielen Bretter, Uhren und Figuren half, für perfekte Voraussetzungen. Ehrenamtlich traumhaft organisiert und durchgängig geleitet wurde die Großveranstaltung von Arnold Essing, unterstützt bei der Auslosung wurde er dabei von Uwe Sprute, Rene Wittke und Rico Wittke, als Schiedsrichter Detlef Hübner, sowie Mitarbeiter/innen des Kreises Lippe.    

Nicht nur das Schulschach blüht aktuell in Lippe auf, so bietet der Kreis Lippe erneut ein spannendes Schach-Angebot für Hochbegabte Grundschulkinder, sowie die VHS Detmold-Lemgo einen neuartigen Inklusionsschachkurs für Schüler an. Beide Kurse sind in Detmold und starten im April. Flaggschiff im Bereich Kinder- und Jugendschach ist seit nunmehr fast zwei Jahren das Detmolder Projekt „Schach-Magie“, bei dem wöchentlich am Freitag mehr als 50 Kinder in zwei Gruppen um 16 Uhr und 17 Uhr im „Lipper für Lipper“ Cafe HerzStück  (Krummenstr.44 in Detmold) kostenlos für je eine Stunden Schach spielen und trainieren.   

 


@Sport @Schach @Meister
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Allen Schülerinnen und Schülern, die bei dem Wettbewerb Jugend Musiziert mitgemacht gratulieren wir zu den herausragenden Leistungen: 

Luise Türich 9ms (Trompete) 1. Platz 

Elisabeth Grote (Klavier) 1. Platz

Klarinettenduo: Daguo Liu und Arslan Nurullin (5m) 1. Platz

Klarinettenensemble: Freidrich Addicks (9gn), Jui Mayr, Maya-Lotte Kluwe, Daguo Liu, Rosalina Salma Luisa Hübenthal, Freidrich Schlieker (EF), Illj Zacharov (Q1) , Arjen Soutodeh, Emilia Blume, Louisa Pohl, Clemens Vothknecht, Annabelle Reineke, Arslan Nurullin (5m) 1. Platz 

Klarinettetrio: Jiu Mayr Ilij Zaharov (Q1), Maya-Lotte Kluwe 1. Platz

Holzblasensemble: Charles Baykov, Balthasar Baykov, Inga Natalia Eggeling (EF), Lea Eggeling (EF), Julius Nicolas Bach (6ms) 1. Platz

Streichtrio: Mathilda Pohl, Mathilda Philippi (8m), Sophia Schübeler 2. Platz

 


@Musik
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@Nawi
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Anerkennung für die Fairtrade-AG


Am 2.12.2025 besuchten wir, die Fairtrade-AG, den „Alavanyo – Eine-Welt-Laden“. Dort wurde uns ein Weihnachtsgeschenk von der „Fairtrade-Stadt Detmold“ überreicht. Dieses bestand neben anderen Dingen aus zwei fair-hergestellten Fußbällen, die wir anschließend an unsere Grabbe-Sportfachschaft weitergegeben haben. Als Fairtrade-AG engagieren wir uns für eine nachhaltige Schule. Unter anderem haben wir uns dafür eingesetzt, dass unser Schulmerch Fairtrade-zertifiziert ist und dass im Selbstlernzentrum (SLZ) ein Verschenkeregal für Secondhand-Sachen steht. Ihr seid herzlich eingeladen, ebenfalls bei der Fairtrade-AG vorbeizuschauen. Wir treffen uns an jedem ersten Montag im Monat um 13:15 Uhr im Raum N 204.

Timna Waltking, Haylie Williams, 9k

 

 

Bild 1: ein Dankeschön an die Schülerinnen der Fairtrade AG: eine Überraschungstüte sowie zwei Fußbälle für die Grabbe-Sportfachschaft, die bei fairen Arbeitsbedingungen für die Näherinnen hergestellt wurden

Bild 2: Frau Thurner (Eine-Welt-Laden), Frau Lazar (Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg), Frau Hauenschild (Grabbe-Gymnasium), Frau Niedernolte (Fairtrade-Stadt Detmold) und Frau Goeken (Eine-Welt-Laden)

 

 


@fairtrade
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Rottpokal am Grabbe-Gymnasium


Am 18. Dezember 2025 fand am Grabbe-Gymnasium der alljährliche Rottpokal für die Klassen 5 und 6 in der Sportart Fußball statt. In der Turnhalle wurde ein spannender Wettbewerb ausgetragen, der sowohl die jungen Spielerinnen und Spieler als auch die zahlreichen Mitschülerinnen und Mitschüler begeisterte.
Der Wettkampf begann mit einer kurzen Begrüßung durch die Sportlehrer, die die Bedeutung von Fairplay und Teamgeist betonten. Danach ging es direkt in die Gruppenspiele, bei denen jede Mannschaft ihr Bestes gab, um sich für die Finalrunden zu qualifizieren.
Bei den Mädchen setzte sich am Ende die Klasse 6gn durch und bestätigte somit den Vorjahressieg. Mit schnellen Pässen, geschicktem Zusammenspiel und einer unermüdlichen Torhüterin gewannen sie das Finale gegen die starke Konkurrenz aus der 5s. Der Jubel über den Sieg war riesig, und die Mädchen nahmen stolz ihre Urkunde entgegen.

Im Turnier der Jungen triumphierte die Klasse 6ms. Nach einer souveränen Vorrunde zeigten sie im Finale eine herausragende Leistung und siegten verdient gegen die 5gn.
 
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Dank der Unterstützung der Klassenlehrer und des Sportkollegiums sowie vieler Schülerinnen und Schüler auf der Tribüne verlief das Turnier reibungslos. Auch die Pausen wurden genutzt, um sich bei Snacks und Getränken zu stärken.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Der Rottpokal 2025 war ein voller Erfolg und ein tolles Beispiel dafür, wie Sport die Schulgemeinschaft stärkt. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die dieses Ereignis möglich gemacht haben!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Rottpokal!

@Sport, @Rott
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@Musik, @Kunst
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Walzer und Weihnachtszauber


Nikolauskonzert im Grabbe-Gymnasiums

Detmold. Ein ungewöhnlich stimmungsvoller Vormittag erwartete am Freitag, den 5. Dezember, rund 500 Grundschulkinder aus ganz Detmold, die zum jährlichen Nikolauskonzert in die Aula des Grabbe-Gymnasiums geströmt waren. Das SI-Orchester und das Schulmusikorchester der Hochschule für Musik musizierten gemeinsam „Pult an Pult“ – ein besonderes Projekt, bei dem Studierende und junge Nachwuchsmusikerinnen und -musiker Seite an Seite auftraten. Die künstlerische Gesamtleitung lag in den Händen von Prof. David Marlow und Florian Wessel, der zugleich charmant und kindgerecht durch das abwechslungsreiche Programm führte.  Gleich zu Beginn sorgte die spritzige „Tritsch-Tratsch-Polka“ von Johann Strauß für gespannte Aufmerksamkeit im Publikum. Mit sichtlicher Spielfreude setzte das Orchester das schnelle Tempo und die humorvollen Effekte des Stückes um. Nach einer gemeinsamen Regensimulation mit dem Publikum – mit Händereiben, Klatschen und Schnipsen verwandelten die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die Aula in ein akustisches Naturschauspiel – waren alle bestens auf das Konzert eingestimmt. Passend zur Jahreszeit erklangen anschließend die englischsprachigen Weihnachtslieder „Joy to the World“ und „Ding Dong Merrily on High“, dargeboten vom groß besetzten Orchester unter der souveränen Leitung der Studierenden. Am Beispiel des Liedes „Away in a Manger“ erläuterte Wessel die klanglichen Unterschiede der drei großen Instrumentenfamilien – Holzbläser, Blechbläser und Streicher. Anschließend wurden einzelne Instrumente kurzweilig vorgestellt. „Der Kontrabass klingt ja unglaublich tief“, staunte Berat aus der zweiten Klasse. Auch die „Rutschfahrt“ der Bassposaune sorgte für begeisterte Reaktionen. Ein weiteres musikalisches Glanzlicht setzte der weltberühmte Walzer „An der schönen blauen Donau“, bei dem besonders die Streichergruppen des gemeinsamen Orchesters beeindruckten. Mit schwingender Leichtigkeit und fließendem Tempo ließen sie die aneinandergereihten Walzerbilder erklingen. Die Dirigentin führte das Ensemble präzise und zugleich mit großer Eleganz durch das Werk.Den schwungvollen Abschluss bildete der Radetzky-Marsch, der auf außergewöhnliche Weise dirigiert wurde: Mehrere Grundschulkinder durften nacheinander ans Dirigentenpult treten und mit großem Eifer den Takt vorgeben. Das Publikum klatschte begeistert im Rhythmus und feuerte die kleinen Dirigentinnen und Dirigenten an – ein Moment, der die Aula zum Beben brachte. Mit viel Musik, Bewegung und strahlenden Gesichtern endete ein Vormittag, der eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und mitreißend klassische Musik sein kann, wenn angehende Profis und junge Musikerinnen und Musiker gemeinsam auf der Bühne stehen. Für viele der kleinen Besucherinnen und Besucher dürfte es ein unvergessliches Erlebnis gewesen sein.


@Musik
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